Category Archivewhatever



whatever 23 Sep 2009 12:11 pm

Launch of the patented porcelain printer coming soon

ce_messehinweis_de.jpg
The machine that Prof. Heinrich from Clausthal-Zellerfeld has developed in the past years is ready for the market and will be launched at the Ceramitec in Munich this October. Chances are rising to finally get the project realised.

whatever 23 Sep 2008 03:53 pm

mentionings on the web

about the CStem-Festival, Torino
World Design Capital Torino 2008
Core 77
ArtApartofculture
Undo
Exibart
information aesthetics
ToShare
Ecopolis
wired
we make money not art

about the SHARE-Festival, Torino
designboom

about Generator X 2.0, Berlin
digimag

whatever 22 Sep 2008 11:14 am

wieder zurück // back again

Nach der Präsentation war noch die Theoriearbeit zu schreiben, die nun fertig ist. So bin ich nun endlich Diplom Designerin. Da ich Feedback nicht nur aus Deutschland bekomme, werde ich das Blog ab sofort nur noch auf Englisch weiterführen, ich bitte um Verständnis.

After the final presentation I was busy writing my thesis, it is done and I finally got my MA in Design. Since the feedback to my project begins to be international I will write the blog all in english from now on.

whatever 10 Aug 2007 12:01 am

Entscheidungen

seit einiger Zeit steht es fest: das Diplom wird eine Hochschul- und Studentenkooperation zwischen der KHB und der UdK sprich mir und Maria Fountoukis sein. Wir haben uns inzwischen auf die Thematik der additiven Herstellung von Porzellan bzw. technischer Keramik geeinigt und befinden uns z. Zt. in der Ideenphase. Näheres dazu bald (nach der Sommerpause)

whatever 25 Jun 2007 09:24 pm

Gespräch mit Prof. Hartmut Wandke | Psychologie | HU

Entscheidungsfindung
Aufgrund der Informationsflut suchen viele Kaufwillige Orientierung und Hilfe bei Beraterorganisationen wie Stifung Warentest oder besuchen Benutzerforen im Internet, wo sie Erfahrungsberichte anderer Konsumenten einsehen können. Die schnelle Entwicklung vieler Produkte führt bei manchen Menschen dazu, dass sie “nie” zu einer Entscheidung kommen, denn es wartet immer schon das Update, immer fallen die Preise und es gibt immer Neues, Besseres. Dies gilt insbesondere für den Bereich elektronischer Geräte.

Grundsätzlich entscheidet ein Mensch immer anhand seiner für ihn typischen Heuristiken, die gängigste ist wohl: Ich kaufe, was ich schon kenne (Persil hat Mama schon benutzt, dann muss es ja gut sein) Deswegen funktioniert auch die Werbung, kenn ich, hab ich schonmal gesehen, gehört. Verwunderlich gar, dass die Menschen sich so manipulieren lassen. Bei mir funktionieren da ganz andere Heuristiken, wie etwa der Preis, ökologische Unbedenklichkeit oder ein Empfehlung.

Das heißt für den Entwurf und das Interface: den User Entscheidungen treffen lassen, die er treffen kann, kein überforderndes Angebot sondern klar strukturiertes, übersichtliches Angebot. Sehr von Vorteil ist es, wenn der User Rückmeldungen bekommt bzw. seine “Klickstrecke” zu einer lehrreichen Reise wird, weil ihm jeder Schritt plausibel gemacht wird. So hat er es bei einem erneuten Versuch einfacher, weil er verstanden, gelernt hat, worum es geht und dies bringt ihm einen grundsätzlichen Mehrwert. Durch Rückmeldung wird das Interface transparent, der User versteht ->z.B. gäbe es bei der Auswahl physische, ökonomische constraints (sehr kräftiger Mann möchte schwere Ausführung, er wird darauf hingewiesen, inwiefern seine Wahl problematisch ist und kann es aber trotzdem haben - es sei denn, es wird gefährlich, gesundheitsschädlich etc.)

Geschmack /Ästhetik
Jedem das Seine heißt es nicht umsonst und dabei sollte es auch bleiben. Es gibt allerdings Ausnahmen, z.B. dort, wo es wichtig ist, ästhetische Entscheidungen mit einem entsprechenden Hintergrundwissen zu fällen: Lesbarkeit aufgrund von korrekten Farb- und Kontrastwirkungen am Bildschirm ist wichtiger als eine Vorliebe für weiße Schrift auf gelbem Grund.

“Geschmack” und “Ästhetik” sind genauso die “Kreativität” Begriffe, mit denen vorsichtig umgegangen sein will. Ästhetik ist eine Disziplin, sie ist fundiert und man kann das Wissen um sie erlernen. Kreativität ist eine Fähigkeit, entweder man hat sie, oder eben nicht. Geschmack ist stark verwoben mit dem kulturellen Umfeld, wenn nicht sogar mit Bildung und sozialem Gefüge, also ein objektiv schwer greifbares Phänomen.
Was hat das alles mit dem User und der Partizipation zu tun?
Ästhetik und Kreativität kommt nach wie vor vom Spezialisten=Designer, der den Entwurf in ausgewählten Parametern öffnen wird, um die Mitbestimmung des Users zu ermöglichen und dessen Übernahme von Verantwortung für die getätigte Auswahl so stärkt. Hier kann insbesondere das Geschmäcklerische geöffnet werden.

Experten teilen ihr Wissen
Durch Feedback der Usereingaben sowie Warnung und Beratung in Entscheidungen bezieht der Designer den User in den Prozess ein, ohne ihn zu überfordern. Der User soll gemäss seiner Bedürfnisse eine Entscheidung treffen können, es soll ihm aber kein Expertenwissen abverlangt werden. Vorschläge, Preassembled Designs werden von Usern positiv aufgenommen, sind wichtig für den Teil der Käufer, der kein Bedürfnis nach eigener Zusammenstellung hat oder sich nicht kompetent genug fühlt.

Als Grundbedürfnisse gelten also: Individualisierbarkeit, Entscheidungen treffen, Kontrolle haben

whatever 27 Mai 2007 05:10 pm

˘ Sponsoren ˘

Es geht los, im Dezember hat sich 3D-Systems dazu bereit erklärt, einen induktionsfähigen Prototypen herzustellen und mir sogar eine Veröffentlichung zugesagt. Super! Ein großes Dankeschön an Klaus Eßer von 3D-Systems und Sven Schulz, der mir diesen Kontakt vermittelt hat!

Und an dieser Stelle auch ein LEIDER: denn die TU Clausthal-Zellerfeld sieht sich außerstande, eine kleine Datei an ihren patentierten Porzellanschlicker-Lasersinter zu schicken. Man würde dafür angeblich einen Mitarbeiter für ein halbes Jahr einstellen müssen, hust. Soviel zur Unterstützung innovativer Ideen, es geht in Deutschland leider immer noch nur um Profit.

Betreuer:
Barbara Junge: Visuelle Kommunikation | KHB Berlin
Hermann Klöckner: ID 5 Projektgruppe für Interaktive Systeme | UdK Berlin
Prof. Burkhard Schmitz: ID 5 Projektgruppe für Interaktive Systeme | UdK Berlin
Prof. Helmut Staubach: Produktdesign | KHB Berlin

Nicht zu vergessen all die wertvollen Gesprächs- und Diskussionspartner,
die mit ihrer Kritik das Projekt unterstützen und bereichern:
Frank Fietzek: Gastprofessor ID 5 Projektgruppe für Interaktive Systeme | UdK Berlin
Maria Fountoukis: ehemalige Mitstreiterin und Diplomandin an der UdK
Lars Grau: Lehrbeauftragter ID 5 Projektgruppe für Interaktive Systeme | UdK Berlin
Ariane Jäger: Diplomandin an der UdK
Peter Lasch: Diplomand an der KHB
Till Mainz: künstlerischer Mitarbeiter Produktdesign (mein RP-Held) | KHB Berlin
Bastian Prillwitz: Diplomand an der KHB
Barbara Schmidt: Designerin | Kahla-Porzellan
Florian Schmidt: Diplomand an der KHB
Sven Schulz: Designer und Fachexperte in Sachen Individualisierung

und natürlich die Blog-Kommentatoren – Danke für Eure Partizipation!

whatever 25 Mai 2007 07:48 pm

˘Worum gehts hier überhaupt? ˘

Hier ist er: mein erster Blog, eine virtuelle Verbindung in die Welt, die Spielwiese für mein Diplom. Ich starte den Versuch, getreu dem Thema “partizipatorisches Design”, meine theoretische Arbeit komplett über den Blog abzuwickeln und so gleichzeitig eine Basis für den praktischen Entwurf zu schaffen, denn Sie alle sollen ja in Zukunft teilhaben – am Designprozess, an den Details, die Sie sich selbst optimieren, an der Umsetzung bzw. Produktion – so Sie denn möchten. Weitere Einführungen in den thematischen Zusammenhang finden Sie in den entsprechenden Kategorien.

Dieser Blog ist ein Versuchslabor für das Partizipieren im Allgemeinen und zielt auf ein Ergebnis im Speziellen. Es stehen Fragen wie “Möchte der Endverbraucher überhaupt in den Designprozess eingreifen?”, “Wo liegen gestalterische Kompetenzen des Design-Laien?”, “Wo bewegt sich unsere Gesellschaft hin?” im Raum, um einige Beispiele zu nennen. Ob bei diesem Experiment gültige Antworten entstehen oder sich heiße Diskussionen entfachen, wird sich zeigen.

ENGAGEMENT GEFRAGT!
Wer Interesse hat, ist herzlich eingeladen, sich zu registrieren und zu partizipieren!



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